Wir sind davon überzeugt, dass der richtige Umgang mit der Umwelt der Motor unseres Wachstums ist. Wir glauben an die Achtung der Menschenrechte, nachhaltige Geschäftspraktiken und verantwortliche Beschaffung. Wir fördern unternehmerische Nachhaltigkeit nicht nur in unseren eigenen Betrieben, sondern auch bei unseren Partnern und in der Lieferkette.

 

Veritas verpflichtet sich zur Unterstützung der Ziele für nachhaltige Entwicklung

Um die Förderung und Implementierung von ökologisch nachhaltigen Initiativen in unseren Betrieben und unserer Lieferkette weiter voranzutreiben, unterstützen wir die folgenden Ziele für nachhaltige Entwicklung:

Veritas Inventar über Treibhausgasemissionen

Im GJ2020 sank die Veritas-GHG-Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette (Operationen und Lieferkette) im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent. Seit dem GJ2018 hat Veritas die THG-Emissionen um sieben Prozent gesenkt.

Der Stromverbrauch ging im GJ2020 gegenüber dem GJ2019 um 16,5 Prozent zurück. Allerdings stiegen die Scope-2-Emissionen im GJ2020 aufgrund des Umzugs eines Rechenzentrums von einem Bundesstaat mit niedrigem Emissionsfaktor in einen Bundesstaat mit hohem Emissionsfaktor in den USA an. Die Emissionen aus dem Stromverbrauch von Büros gingen im GJ2020 gegenüber dem GJ2018 um 24 Prozent zurück (die marktbasierten Scope-2-Emissionen für Büros betrugen 22.527 MT im GJ2020 im Vergleich zu 29.535 MT im GJ2018).

Die Emissionen von Geschäftsreisen gingen im GJ2020 gegenüber dem GJ2019 um 13 Prozent und gegenüber dem GJ2018 um 37 Prozent zurück. Die mit der Produktnutzung (Geräte) verbundenen Emissionen sanken im GJ2020 gegenüber dem GJ2019 um 12 Prozent und gegenüber dem GJ2018 um sieben Prozent.

Im GJ2020 verpflichtete sich das Unternehmen, sogenannte "Science-Based Targets" für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen festzulegen. Dies ist ein wichtiger Schritt, der die Bemühungen von Veritas um ökologische Nachhaltigkeit auf die nächste Stufe hebt. Im GJ2021 werden die Reduktionsziele des Unternehmens der Initiative "Science-Based Targets" (SBTi) vorgelegt, die auf das 1,5 Grad Celsius SBT-Szenario ausgerichtet ist, einschließlich der Scope 3 SBTi THG-Reduktionsziele.

 

 

SAVE (Sustainability at Veritas Empowered)

Unsere SAVE (Sustainability at Veritas Empowered) Employee Resource-Gruppe ist ein von Mitarbeitern geführtes Nachhaltigkeitsprogramm, das das Engagement für die Umwelt von Veritas unterstützt. Unsere SAVE-Teams sind an verschiedenen Veritas-Standorten aktiv und unterstützen lokale Initiativen zur Steigerung des Umweltbewusstseins und Engagements im Umweltschutz bei Veritas-Mitarbeitern.

  

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Veritas fördert unternehmerische Nachhaltigkeit nicht nur in seinen eigenen Betrieben, sondern auch entlang seiner Lieferkette. Unsere globale Lieferkette, zu der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Transport der physischen Produkte von Veritas gehören, umfasst sechs Tier-1-Zulieferer. Wir überwachen unter anderem die Beschaffung von Rohstoffen sowie die Auswahl und das Management von Zulieferern, die unsere verpackten Produkte montieren und versenden.

Unser Ziel ist es, Produkte herzustellen und zu liefern, die den Anforderungen unserer Kunden und Partner entsprechen und strenge Maßstäbe hinsichtlich Qualität, sozialer Unternehmensverantwortung und betrieblicher Effizienz erfüllen.

 

Das Nachhaltigkeitsprogramm für die Lieferkette basiert auf vier wichtigen Bereichen:

  • Einhaltung des RBA-Verhaltenskodex: Einhaltung des RBA-Verhaltenskodex und der Mitgliedschaftsanforderungen. s. Mehr erfahren
  • Wichtige Themen in der Elektronik-Lieferkette: die wichtigsten Themenbereiche in der Technologiebranche.  Mehr erfahren
  • Entwicklung nachhaltiger Produkte: Umweltfreundliche Produkte entwickeln, entwerfen und herstellen.  Mehr erfahren
  • Engagement der Lieferanten zum Thema Nachhaltigkeit: Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Überwachung und Verbesserung ihrer Sozial- und Umweltleistung.  Mehr erfahren

 


Responsible Business Alliance (RBA)

 

2016 ist Veritas der  Responsible Business Alliance (RBA) beigetreten. Veritas hat freiwillig den  Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance (RBA)  übernommen und anschließend auf seine Lieferkette und einige Tier-1-Zulieferer angewandt. 2018 wurde Veritas zum ordentlichen Mitglied der RBA ernannt.

Der RBA-Verhaltenskodex legt eine Reihe von Standards zu gesellschaftlichen, ökologischen und ethischen Problemen in der Lieferkette der Elektronikindustrie fest. Diese Standards nehmen Bezug auf folgende internationale Normen und Standards: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Grundlegende Normen der Internationalen Arbeitsorganisation, Leitlinien der OECD für multinationale Unternehmen, ISO- und SA-Normen sowie zahlreiche weitere Standards.

Der RBA-Verhaltenskodex beschreibt, was Veritas in Bezug auf Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten erwartet, untersagt Kinderarbeit sowie Zwangs- oder Pflichtarbeit und fördert umweltgerechte und ethische Geschäftspraktiken bei unseren Lieferanten.



Wichtige Themen in der Elektronik-Lieferkette

 

Emission von Treibhausgasen

Im Geschäftsjahr 17 haben wir eine globales Bestandsaufnahme in Bezug auf Treibhausgase (einschließlich Geschäftsreisen der Kategorie 1, 2 und 3) durchgeführt, um interne Entscheidungen über Ziele in Bezug auf die Reduktion und Steigerung der Effizienz festzulegen. Wir haben die Bestandsaufnahme für das Geschäftsjahr 18 abgeschlossen und dabei einen Rückgang um 10 % gegenüber den Emissionen des Geschäftsjahres 17 festgestellt. Wir erweitern derzeit das Inventar für das Geschäftsjahr 18 Emissionen der Kategorie 3 unserer Lieferkette mit einzubeziehen.

Zwangsarbeit und Menschenhandel

Bei Veritas setzen wir uns für die Wahrung und Achtung der Menschenrechte im gesamten Unternehmen und entlang unserer Lieferkette ein. In unserem Unternehmen gilt eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Zwangsarbeit, Sklaverei, Kinderarbeit und Menschenhandel, wie in unserer  Richtlinie zu Menschenrechten, im RBA-Verhaltenskodex und der  Compact-Initiative der Vereinten Nationen festgelegt ist.

Am 26. März 2015 wurde der Modern Slavery Act 2015  (Gesetz zur Bekämpfung moderner Sklaverei) in Großbritannien verabschiedet. Dieses Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen eine offizielle Erklärung verfassen müssen, aus der hervorgeht, welche Schritte sie zur Verhinderung von Menschenhandel und Sklaverei entlang ihrer Lieferketten unternommen haben.

  • Die Erklärung von Veritas zum U.K. Modern Slavery Act für das Geschäftsjahr 2016 finden Sie hier.
  • Die Richtlinie von Veritas zum .K. Modern Slavery Act für das Geschäftsjahr 2018 finden Sie  hier
  • Die Richtlinie von Veritas zum .K. Modern Slavery Act für das Geschäftsjahr 2018 finden Sie  hier
  • Die geänderte Erklärung von Veritas zum U.K. Modern Slavery Act für das Geschäftsjahr 2017 finden Sie hier.
  • Die Erklärung von Veritas zum U.K. Modern Slavery Act für das Geschäftsjahr 2016 finden Sie hier.

Veritas erfüllt zudem die Bestimmungen des California Transparency in Supply Chains Act von 2010 (Gesetz Kaliforniens zur Transparenz in Lieferketten). Danach müssen Einzelhändler und Hersteller mit weltweiten Bruttoeinnahmen von jährlich über 100 Millionen USD, die geschäftlich im Bundesstaat Kalifornien tätig sind, ihre Maßnahmen zur Ausmerzung von Sklaverei und Menschenhandel in ihren direkten Lieferketten offenlegen. Veritas Erklärung zum California Transparency in Supply Chains Act finden Sie hier: Veritas Statement California Transparency Supply Chain Act.  

Bei Veritas gilt eine Null-Toleranz-Politik und wir erwarten von allen Mitarbeitern und Vertragspartnern, dass sie sich der Konsequenzen eines Verstoßes gegen Gesetze und Vorschriften zur Bekämpfung von Menschenhandel bewusst sind. Mitarbeiter und Vertragspartner können potenzielle Verstöße gegen diese Politik über Veritas EthicsLine melden.

Konfliktmineralien

Die U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC") übernahm eine Regelung aus Abschnitt 1502 des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, die vorschreibt, dass Unternehmen angeben müssen, ob die von ihnen oder von einem Auftragnehmer hergestellten Produkte Konfliktmineralien enthalten, die aus der Demokratischen Republik Kongo oder ihren Nachbarstaaten stammen. Wir unterstützen die Absichten und Ziele der US-Gesetzgebung zur Beschaffung von Konfliktmaterialien, wie in der  Veritas Conflict Minerals Policy (Veritas Richtlinie zu Konfliktmineralien) beschrieben ist.

Um diese Verpflichtung zu unterstreichen, haben wir außerdem folgende Schritte unternommen:

  • Wir wurden Mitglieder der Responsible Minerals Initiative (RMI).
  • Wir haben unsere Richtlinien in Bezug auf die konfliktiven Mineralien mit unseren Lieferanten geteilt.
  • Wir haben unsere Zulieferer angewiesen, die CFSI’s Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) auszufüllen.
  • Wir haben einen umfassenden Due Diligence-Prozess entwickelt, der im Einklang mit der OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains von Mineralien aus konfliktbehafteten und risikoreichen Gebieten steht.

Weitere Informationen finden Sie in unserem  Veritas Beicht über konfliktive Mineralien.

Branchenengagement und Zusammenarbeit

  • Ordentliches Mitglied RBA                           
  • Teilnahme an der RBA Environmental Sustainability Workgroup, der RMI und der RBA E-Waste Taskforce        
  • Energy Star US-Partner seit 2016 und Energy Star Canada-Partner seit 2018             
  • Unterstützung der zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC)
  • Beibehaltung der aktiven Mitgliedschaft im UNGC-Netzwerk USA    
  • Unterzeichnung der Women's Empowerment Principles (WEP)

 


Entwicklung nachhaltiger Produkte

 

Wir suchen ständig nach neuen Wegen, um die Umweltauswirkungen unserer Produkte und Dienstleistungen während ihres gesamten Lebenszyklus zu minimieren, indem wir Faktoren wie Energieverbrauch, Materialeinsatz und Entsorgung berücksichtigen.

Produktkonformität

Wir betrachten die Einhaltung aller anwendbaren Umweltgesetze und -vorschriften als Grundlage unserer Leistungen und suchen ständig nach innovativen Wegen, um den Einsatz von umweltschädigenden Materialien in unseren Produkten zu vermeiden.

Alle unsere Produktionspartner und Hardwarelieferanten sind sowohl nach ISO 9001 als auch nach ISO 14001 zertifiziert.

Wir halten uns in den Ländern, in denen wir tätig sind, an alle geltenden Gesetze und Vorschriften. Zu den Compliance-Bereichen gehören gesetzliche Anforderungen, gefährliche Stoffe, Elektro- und Elektronik-Altgeräte, Batterien, Verpackungen, konfliktive Materialien und Logistik.

    

Elektro- und Elektronik-Altgeräte: Produktrecycling-Programme

Durch Wiederverwendung und Recycling von elektronischen Geräten verlängern wir deren Nutzungsdauer und verringern die auf Deponien entsorgte Abfallmenge.

Die Aufarbeitung und Wiederverwertung ist besonders für Elektronikgeräte und anderen Elektronikschrott wichtig, da die Geräte häufig Metalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Gold und Silber enthalten. Diese Metalle haben zahlreiche erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und zwar angefangen bei ihrem Abbau bis zur Umweltverschmutzung, wenn sie nicht recycelt oder ordnungsgemäß entsorgt werden.

Veritas unterstützt vorrangig die Wiederverwendung von Ersatzteilen und die Verlagerung von älteren Geräten an einen anderen Standort, um den Kauf neuer Geräte zu vermeiden. Geräte, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, werden zur ordnungsgemäßen Entsorgung an verantwortungsbewusste Lieferanten geschickt. Diese bieten Leistungen wie Hardware-Abholung, Entfernung von Asset-Tags und Gerätekennungen, Sortierung sowie umweltgerechte Verfahren für Datenlöschung, -bereinigung und -vernichtung. Veritas nimmt an einer Vielzahl von Rücknahmeverfahren für Recyclingprogramme für unsere Geräte teil, die je nach den örtlichen Vorschriften variieren.

Weitere Informationen zur Sammlung und zum Recycling in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website Veritas Produkt-Recycling.


Nachhaltigkeitsbemühungen unserer Zulieferer

 

Wir konzentrieren unser Programm zur Verantwortung in der Lieferkette auf unsere Tier-1-Lieferanten oder diejenigen, mit denen wir einen direkten Vertrag abgeschlossen haben, um uns Dienstleistungen oder Materialeinsatz für unsere Fertigprodukte zu liefern.

Wir fordern von unseren Lieferanten, dass sie sich an die Anforderungen des RBA-Verhaltenskodex, der sozialen und ökologischen Verantwortung halten. Wir integrieren die Anforderungen in Lieferantenverträge, indem wir unsere Lieferanten auffordern, sich in Verträgen zur Einhaltung der in den Anforderungen an die soziale und ökologische Verantwortung und das Verhalten festgelegten Erwartungen zu verpflichten.

Diese zusätzlichen Anforderungen verlangen von den Lieferanten, die Anerkennung des RBA-Verhaltenskodex zu bestätigen (auch durch die Implementierung eines Compliance-Managementsystems), den RBA-Fragebogen zur Selbstbewertung auszufüllen (dessen Ergebnisse von Veritas überprüft werden) und am RBA Validated Audit Process teilzunehmen.

Wir überprüfen die Einhaltung der Vorschriften, indem wir die Ergebnisse des RBA Self-Assessment Fragebogens für jeden Lieferanten überprüfen und den RBA Validated Audit Process durchlaufen.