Was ist Information Governance?

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Was ist Information Governance und Erste Schritte

 

Der explosionsartige Wachstum von Daten ist das wichtigste bestimmende Merkmal unserer Zeit. Im heutigen Informationszeitalter wachsen die Datenmenge, die Verwendung dieser Daten, die Anzahl der Datenquellen und die Routen, die sie zurücklegen, exponentiell an. Dieses Wachstum schafft neue Industrien für die Definition, Erfassung, den Zugang, die Verarbeitung und das Kategorisieren von Daten.

 

In einer solchen Umgebung erkennt jeder die Wichtigkeit von Information Governance, aber wie diese gewaltige Aufgabe zu bewältigen ist, ist schwerer zu begreifen.

 

Heutige Unternehmen erleben ein explosionsartiges Wachstum in Menge und Vielfalt der Daten, die sie erfassen, verarbeiten und speichern. Leider verstehen viele weder den Typ der verarbeiteten Daten noch deren Wert. Daher können sie sie nicht ordnungsgemäß nutzen und verwalten. Infolgedessen erreichen sie nicht das Erfolgsniveau, das sie hätten, wenn sie die Daten ordnungsgemäß verwaltet hätten.

 

Unternehmen können auch schwerwiegende finanzielle, rechtliche und rufschädigende Folgen aufgrund unzureichender Datenverwaltung erleiden. Information Governance hilft, ein ähnliches Schicksal zu vermeiden.

 

Was ist also Information Governance (IG) und welche Rolle spielt sie in der heutigen Geschäftswelt? Dieser Leitfaden wirft ein wenig Licht auf IG - ein neuer Bereich der Datenverwaltung, der sich auf Geschäftsvorgänge und Compliance konzentriert.

 

Was ist Information Governance (IG)?

 

IG ist ein strategischer Ansatz zum Maximieren des Werts von Daten und die mit der Erstellung, Nutzung und Weitergabe von Unternehmensdaten verbundenen Risiken zu mindern. Sie erkennt Daten als betrieblichen Aktivposten an, der Überwachcung und Koordination auf hoher Ebene erfordert, um Rechenschaftspflicht, Schutz, Integrität und angemessene Bewahrung der Unternehmensdaten zu gewährleisten.

 

Mit IG können Silos aufgeteilt und jegliche Fragmentierung bei der Datenverwaltung vermieden werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Datenverwaltung vertrauenswürdig bleibt und dass Unternehmen einen ROI in Vorgängen, Technik und Mitarbeitern erzielen, die für die Datenverwaltung genutzt werden.

 

Es gibt viele formelle Definitionen von Information Governance, aber die von Gartner wird am Häufigsten genutzt. Diese definiert IG als einen Verantwortungsrahmen, der ein angemessenes Verhalten bei der Erstellung, Bewertung, Nutzung, Archivierung, Löschung und Speicherung von Daten gewährleistet. Dazu gehören Standards und Metriken, Rollen und Richtlinien sowie die Vorgänge, die erforderlich sind, um eine effektive und effiziente Datennutzung zu gewährleisten und Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Ziele zu erreichen.

 

IG-Vorgänge helfen beim Verwalten der Nutzung von Datensätzen (z. B. Kundeninformationen, Mitarbeiterakten, medizinische Akten und geistiges Eigentum. Die IG-Fachleute Ihres Unternehmens sollten mit Ihrer Führung und allen anderen Interessengruppen beim Erstellen von Richtlinien zusammenarbeiten, die festlegen, wie Ihre Mitarbeiter mit allen Unternehmensdaten umgehen sollen.

 

Die wichtigsten Ziele von Informationen Governance sind:

 

  • Das Verstehen und Fördern des Werts von Daten-Assets
  • Effektives Beheben aller datenbezogenen Probleme und Erstellen von Vorgängen, die zukünftige Vorkommnisse verhindern
  • Durchsetzen der Kompatibilität mit Standards und Richtlinien im Bezug auf Information Governance
  • Definieren und Genehmigen von Datenstrategien, Standards, Richtlinien und entsprechenden Metriken und Vorgängen
  • Deutliches Weiterleiten von Datenrichtlinien an relevante Personen
  • Sponsorn, Verfolgen und Überwachen der Bereitstellung von Datenverwaltungsprojekten

 

Information Governance-Frameworks

 

Um Ihnen dabei zu helfen, die Ziele und Vorgänge von Informations-Governance klar zu definieren, können Sie Framworks entwickeln, um den Ansatz Ihres Unternehmens formell zu umreißen. Der Rahmen beschreibt und beantwortet die Fragen Wer, Was, Wo, Wann, Wie und Warum.

 

Sie sollten das Framework zwar auf die besonderen Bedürfnisse Ihres Unternehmens zuschneiden, aber es sollte zumindetst die folgenden Bereiche definieren:

 

1.    Umgag: Der Umfang Ihres Programms zur Informations-Governance, einschließlich einer klaren Darstellung der Gesamtziele, der zu verwaltenden Datentypen und der Mitarbeiter, die zur Erreichung dieser Ziele beitragen werden.

2.    Richtlinien und Verfahren: Das Framework definiert die allgemeinen Unternehmensrichtlinien und -verfahren, die für das IG-Programm als Ganzes relevant sind. Dazu gehören Datensicherheit, Aufbewahrungs- und Entsorgungspläne, Archiverwaltung sowie Richtlinien für die Datenfreigabe und den Datenschutz.

3.    Rollen und Verantwortlichkeiten: Das Framework sollte die wesentlichen Funktionen des Information-Governance-Programms definieren, einschließlich der Verantwortlichkeiten bestimmter Abteilungen und Mitarbeiter bei der Integration und Umsetzung.

4.    Interne und externe Datenverwaltung: Ein IG-Framework definiert, wie das Unternehmen und die Mitarbeiter bestimmte Daten verwalten. Zu den relevanten Abschnitten gehören die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorschriften, die Verwaltung persönlicher Daten, zulässige Inhaltstypen sowie die Art und Weise, wie Daten freigegeben, gespeichert und archiviert werden.

 

Es ist auch von entscheidender Bedeutung festzustellen, wie Unternehmen arbeiten und Daten mit ihren Partnern, Interessengruppen und Zulieferern austauschen. Das Framework sollte die Richtlinien und Verfahren festlegen, die für den Datenaustausch mit Dritten festgelegt werden, wie Informations-Governance die vertraglichen Verpflichtungen beeinflusst und wie Sie bestimmen, ob Ihre Partner und Dritte Ihre IG-Ziele erreichen.

 

Darüber hinaus sollte das Framework die Verfahren im Falle von Datenpannen klar umreißen, einschließlich der Meldung von Verstößen und Informationsverlusten, Disaster Recovery-Vorgänge, Besonderheiten der Vorfallverwaltung, Strategien für die Gewährleistung der geschäftlichen Verfügbarkeit und wie Sie diese Vorgänge überprüfen werden.

 

Schließlich sollte das Framework die ununterbrochene Überwachung beschreiben. Schließen Sie Pläne zur Qualitätssicherung der IG-Vorgänge ein, z. B. wie Sie den Datenzugriff überwachen, die Compliance messen, Risikoanalysen durchführen, eine angemessene Sicherheit aufrechterhalten und das IG-Programm als Ganzes überprüfen werden.

 

Information Governance im Vergleich zu Data Governance

 

Viele Personen und Unternehmen betrachten IG und Data Governance als ein und dieselbe Sache. Obwohl beide für die Unternehmen zur Erreichung ihrer Geschäftsziele unerlässlich sind, und trotz einiger Überschneidungen sind sie nicht identisch.

 

Information Governance bezieht Geschäftswerte aus Daten-Assets. Dies sind Aktivitäten und Technologien, die Unternehmen einsetzen, um den Nutzwert ihrer Informationen zu maximieren und zugleich die mit ihnen verbundenen Risiken und Kosten zu minimieren.“

 

Auf der anderen Seite bezieht sich Data Governance auf die Kontrolle von Daten auf der Ebene von Geschäftseinheiten, um sicherzustellen, dass sie genau und zuverlässig sind. Die Programme enthalten Verfahren zum Verwalten der Datenbenutzbarkeit, -verfügbarkeit, -integrität und -sicherheit.

 

Kurz gesagt, Data Governance verhindert, dass Müll eindringt, während IG sich auf die Entscheidungen bezieht, die Sie bei der Nutzung von Daten treffen.

 

Es folgen einige Beispiele für die Aktivitäten in beiden Bereichen, um die Unterschiede zu verdeutlichen.

  • Zu Data Governance-Aktivitäten gehören das Verwalten von Metadaten, Datenoperationen, Datenverwaltung, Datenarchitektur, Datenqualität und Stammdaten.
  • IG dagegen überwacht das Verwalten des Lebenszyklus der Daten eines Unternehmens. Dazu gehören Aktivitäten und Vorgänge wie der Austausch persönlicher Informationen, Prüfung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Datensätze, Aufbewahrungszeitplan, E-Discovery und Datenschutz.

 

Data Governance unterliegt der Verwantwortung der IT-Abteilung, aber IG hat einen größeren Bereich. Mit IG können Sie Geschäfts- und Compliance-Anforderungen im Bezug auf die Nutzung und Aufbewahrung von Daten verwenden. Dies ist ein wichtiger Teil der Governance eines Unternehmens.

 

Wenn IG und Data Governance gemeinsam eingesetzt werden, können Sie Datenverwaltungsverfahren einführen, die dabei helfen, den Geschäftswert zu erhöhen.

 

Warum ist Information Governance wichtig?

 

Daten sind wichtige Ressourcen in jedem Unternehmen, da sie für Geschäftsvorgänge unverzichtbar sind. Daher investieren Unternehmen in Vorgänge, Technologien und Mitarbeiter, um zu gewährleisten, dass die Daten das Unternehmen unterstützen können.

 

Aufgrund der erheblichen Investitionen, die mit der Erstellung, der Nutzung, dem Schutz und der Freigabe von Daten verbunden sind, betrachten Unternnehmen diese als eine Art Geschäftsvermögen, nicht unähnlich der Ausrüstung, den Gebäuden und den finanziellen Ressourcen, die für den Betrieb des Unternehmens erforderlich sind.

 

Die Überwachung und Verwaltung von Ressourcen oder Vermögenswerten ist das Hauptziel jeder Unternehmensführung. Darüber hinaus müssen die Daten, wie jedes andere Gut auch, verwaltet werden, um sicherzustellen, dass Sie verantwortungsbewusst mit ihrem Wert und den damit verbundenen Risiken umgehen.

 

Informations-Governance bietet Unternehmen einen disziplinierten Ansatz für den Umgang mit den Risiken und dem Wert, die mit Daten verbunden sind.

 

Da IG immer noch ein neuer Bereich ist, gibt es zahlreiche Fragen rund um seine Rolle in Geschäftsvorgängen. Ein ordnungsgemäß umgesetztes IG-Programm ermöglicht Unternehmen jedoch Folgendes:

 

  • Unterstützung von Geschäftsbedürfnissen, Prioritäten und strategischen Zielen, die je nach Unternehmenskultur, verfügbaren Ressourcen und dem Grad der Einbindung von Interessengruppen variieren
  • Vermeiden von Datenpannen
  • Gewährleisten der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Reduzieren damit verbundener Risiken wie Geldstrafen
  • Verbesserte Datenanalyse
  • Verbessertes ROI im Bereich Business Intelligence
  • Kontrollieren ausgelagerter IT- und wachsender Systeme
  • Verbessern der Kenntnisse der Mitarbeiter bezüglich wichtiger Datenrichtlinien
  • Senken der Kosten für Datenspeicherung und E-Discovery (Dokumentenerkennung)

 

Aufgrund der Herausforderungen, mit denen die Gesundheitsbranche derzeit konfrontiert ist, z. B. in Bezug auf Veränderungen in der Pflege, Zahlungsmodelle, Anforderungen an die Zusammenarbeit mit anderen, neue Kundenerwartungen, Technologien und verstärkte Regulierung, ist Information Governance heute wichtiger denn je. Es ist der beste Weg für das Gesundheitswesen und verwandte Branchen zu gewährleisten, dass die Daten zuverlässig sind und dass sie darauf vertrauen können, dass sie alle Anforderungen erfüllen.

 

Mit IG können Sie, Entscheidungen treffen, die sich an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens und nicht an der Technologie orientieren. Es eliminiert auch zufällige Entscheidungsträger (Personen, die zufällig zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklus über Daten verfügen), da sie dazu neigen, Entscheidungen unabhängig von den Bedürfnissen anderer Interessengruppen zu treffen.

 

Erste Schritte

 

Um den besten Ort für den Start Ihrer IG-Initiative zu ermitteln, müssen Sie einen Weg finden, wie Sie die strategischen Bemühungen Ihres Unternehmens mit zuverlässigen Informationen und Daten unterstützen können.

 

Unternehmen haben in der Regel einen Auftrag und eine Vision, die sie bei der Führung ihrer Geschäfte und der Entwicklung von Strategien zur Erreichung ihrer Ziele leiten. Eine sorgfältige Betrachtung dieser Geschäftsstrategien und -ziele kann Ihnen daher einen deutlichen Hinweis darauf geben, wo und wie Sie Ihre IG-Initiative starten sollten.

 

Da Sie ohne brauchbare Daten kein Geschäftsziel erreichen können, ist die beste Möglichkeit zum Starten Ihrer IG-Initiative das Erkennen eines Problems mit Daten, das behoben werden muss, oder sogar eine Geschäftsmöglichkeit, die Kosten reduziert und die Einnahmen erhöht.

 

Eine solche strategische Ausrichtung bedeutet, dass Sie Ihre IG-Bedürfnisse in eine umfassendere Strategie einbinden sollten, die dazu beiträgt, Ihre Geschäftsziele zu erreichen. Ihre Ziele können umfangreich und vielfältig sein, wie z. B. eine bessere Verwaltung von Flächen (Immobilien), die Erweiterung des Serviceangebots durch die Übernahme und Integration anderer Unternehmen, die Schaffung neuer Kundendienstprotokolle oder die Senkung der Kosten.

 

Da IG eine festgelegte Anforderung von Verantwortung und Rechten hat, um die geeignete Funktion verschiedener Datenaspekte zu ermöglichen, bestimmt die Bereitstellung von Entscheidungsrechten das Eigentum an den Daten und wer das Recht hat, Entscheidungen darüber zu treffen.

 

Daher können Sie durch die Definition von Eigentümern und Entscheidungsträgern Verantwortung und Rechenschaftspflicht für Datenentscheidungen festlegen, was wahrscheinlich ein wesentliches Konzept ist, das Sie beim Erstellen Ihrer IG-Richtlinie umsetzen sollten. Verantwortlichkeit ist von entscheidender Bedeutung, da Sie mit wachsender Datenabhängigkeit Geschäftsentscheidungen standardmäßig treffen können, in der Regel durch die Wahl des einfachsten Weges und oft außerhalb von anderen Überlegungen.

 

Die wichtigsten Bereiche von Information Governance

 

Beim Erstellen Ihrer Information Governance-Richtlinie sollten Sie die folgenden wichtigsten Bereiche berücksichtigen:

 

Nutzungsrichtlinie: Sie können viele Sicherheitsrisiken eindämmen, wenn Sie eine gut definierte Nutzungsrichtlinie verwenden, die genau festlegt, wer unter welchen Umständen auf Daten zugreifen darf.

 

Verantwortlichkeit: Sie sollten eine Stelle (z. B. Chief Data Officer) schaffen oder eine Abteilung für das Erstellen von Standardrichtlinien einrichten, um zu gewährleisten, dass jemand in Ihrem Unternehmen für die Datenverarbeitungsrichtlinien verantwortlich ist.

 

Datensatzverwaltung: Große Unternehmen speichern jährlich bis zu 10 Petabyte an Daten, was kostspielig ist. Mit IG könnten Sie Speicherkosten sparen, indem Sie Daten identifizieren und speichern, die einen Wert haben. Gemäß dem Ressourcenleitfaden des Compliance, Governance, and Oversight Council (CGOC) sind 69 Prozent der gespeicherten Unternehmensdaten "Reste", die keinen geschäftlichen, rechtlichen oder regulatorischen Wert haben.

 

Compliance: Gesetze, Geschäftsanforderungen und Vorschriften regeln, wie Sie Ihre Daten aufbewahren. Anschließend sollten Sie sie gemäß einem festgelegten Lebenszyklusplan, der auf gesetzlichen, behördlichen und geschäftlichen Anforderungen basiert, entsorgen.

 

Bildung: Wie bei allen anderen Unternehmensrichtlinien schließt die Schulung Ihrer Mitarbeiter, Partner und Lieferanten bezüglich Ihres IG-Programms den Kreis.

 

Technik: Eine vollständige IG kann auch IT Governance ansprechen. Sie kann IT-Spezialisten Richtlinien wie das Erstellen von Speicherhierarchien oder den Erhalt entsprechend skalierter Zugriffsschemata zur Verfügung stellen.

 

Vorteile von Information Governance

 

  • Sicherere und geschützte Daten. Mit einer effektiven IG-Richtlinie können Sie Regeln, Standards, Vorschriften und Verantwortlichkeiten erstellen, die darauf ausgerichtet sind, Daten sicher und geschützt aufzubewahren.
  • IG erhöht die Produktivität, weil sie die Zusammenarbeit durch gemeinsame Nutzung von Daten erleichtert.
  • Verringerte Kosten. Eine klare IG-Richtlinie ermöglicht es Ihrem Unternehmen, Geld zu sparen, da deutlicher ist, welche Daten auf welchen Datenträgern und wie lange gespeichert werden müssen. Sie reduziert auch verschwenderische Doppelarbeit.
  • Effizienter Datenzugriff. IG ermöglicht den einfachen Zugriff auf brauchbare und aussagekräftige Daten, da diese klassifiziert, geschützt und durch klare Richtlinien unterstützt sind.
  • Risiko-Management Datenrichtlinien, die Daten klassifizieren, ermöglichen es Ihnen, das Risiko entsprechend der Datentypen zu skalieren, was sich auf hohe Sicherheit konzentriert, wo diese erforderlich ist.
  • Business Intelligence Ein effizienter und einfacher Zugriff auf Trend- und historische Daten ermöglicht es Entwicklern und Vermarktern, besser informierte Entscheidungen zu treffen.
  • Lebenszyklus-Effizienz IG entfernt Datensilos, was bedeutet, dass Sie an jedem Punkt im Lebenszyklus Ihrer Daten mehr Wert aus ihnen schöpfen können.
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften Ohne gut klassifizierte und leicht zugängliche Daten wird das Erfassen von Daten für gesetzliche Vorschriften zu einem Albtraum.
  • IG senkt die Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Offenlegung drastisch. Sie ermöglicht eine schnelle und umfassende E-Discovery, da sie eine einfache Identifizierung der erforderlichen Daten und den Zugriff darauf ermöglicht.
  • IG erhöht die Flexibilität von Unternehmen durch eine verbesserte Entscheidungsfindung. Die Richtlinie legt fest, wie das Unternehmen Benutzern Daten zur Verfügung stellt, wodurch Abschottung und Bürokratie abgebaut werden.
  • Verkürzte Verkaufszyklen erhöhen die Rentabilität.
  • Hilft Unternehmen, einen besseren Kundenservice zur Verfügung zu stellen. IG hat den Standard dafür festgelegt, wie Sie Daten organisieren, kategorisieren und zugänglich machen.
  • IG verbessert die Produktivität von Mitarbeitern, da so wenig Versionen eines Datenelements oder Dokuments wie möglich bereitgestellt werden, was das Speichern von und den Zugriff auf Daten erleichtert.

 

Information Governance: Gesetze und Vorschriften

 

Da die Datenmengen von Unternehmen wachsen und technische Innovationen die Geschäftsmöglichkeiten ständig erweitern, sind Vorschriften, die IG strenge Gesetze und Auflagen auferlegen, zur Norm geworden. Dies gilt für Datensicherheit und Datenschutz, da persönlich identifizierbare Informationen (PIN) in letzter Zeit zu einem massiven Ziel für ruchlose Cyberkriminelle und Hacker geworden sind.

 

Datenschutzgesetze werden weltweit erweitert, was neue Verpflichtungen für die Information Security Governance schafft. Viele Branchen unterliegen Vorschriften, die die Aufbewahrung von elektronischer Kommunikation und Aufzeichnungen für einen Mindestzeitraum vorschreiben. Zu diesen Vorschriften gehören Anweisungen von Bundesbehörden wie dem Justizministerium und der Umweltschutzbehörde oder der Börsenaufsichtsbehörde.

 

Die gesetzlichen Berichtspflichten verpflichten Unternehmen auch dazu, eine detaillierte Jahresabrechnung über die Compliance vorzulegen. Ein solides Verfahren zum Verwalten von Geschäftsunterlagen liefert den Nachweis für die Compliance.

 

Darüber hinaus verlangen Compliance-Regeln wie der Foreign Corrupt Practices Act, dass Unternehmen die Authentizität ihrer IG-Programme und -Aufzeichnungen bescheinigen.

 

Es gibt zahlreiche Branchen- und Regierungsanforderungen in Bezug auf Datensicherheit, Datensatzverwaltung und Datenaufbewahrung, die sich auf Ihre IG-Strategie auswirken können. Im Folgenden sind einige der wesentlichen Gesetze aufgeführt, die alle in den USA tätigen Unternehmen kennen müssen.

 

  • Sarbanes-Oxley Act of 2002 (SOX): Eine wichtige Vorschrift, die für alle öffentlichen Unternehmen gilt. SOX standardisiert ausnahmslos die Praktiken der Datensatzverwaltung. Sie erfordert die Implementierung von Kontrollen über die Risikominderung und die Finanzdaten des Unternehmens. Sie legt auch fest, dass Unternehmen Geschäftsunterlagen mindestens fünf Jahre lang aufbewahren müssen.
  • Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA): Dies gilt für Anbieter im Gesundheitswesen sowie Unternehmen, die Patientendaten verarbeiten, und andere abgedeckte Geschäftspartner und Einrichtungen, die geschützte Patientendaten speichern, verwalten und übertragen.
  • Federal Records Act (44 USC 31) und zugehörige Statuten: Bundesbehörden müssen vollständige Aufzeichnungen erstellen, die alle Aktivitäten dokumentieren Außerdem müssen sie die sichere Aufbewahrung, effiziente Abrufung und ordnungsgemäße Entsorgung aufzeichnen.
  • Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA): Verpflichtet Finanzinstitute, die nicht öffentlichen persönlichen Daten ihrer Kunden zu schützen.. Sie müssen Finanzunterlagen sicher aufbewahren, bis sie nicht mehr benötigt werden, und sie dann vernichten, um sicherzustellen, dass niemand darauf zugreifen kann.
  • Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)
  • Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS)
  • US-Zivilstrafrechtsverfahren

 

Messen des Fortschritts der Information Governance

 

Bewertungs-Tools wie das IG Maturity Model und das IG Reference Model helfen Unternehmen, den Fortschritt ihrer Information Governance zu messen. Das IG Reference Model stellt Unternehmen, Industrieverbänden, Analysefirmen und anderen interessierten Parteien ein Tool zur Verfügung, mit dem sie mit Interessengruppen bezüglich Prozessen, Praktiken und Verantwortlichkeiten ihres IG-Programms zu kommunizieren.

 

Das IG Maturity Model basiert auf ARMAs acht allgemein anerkannten Prinzipien der Aufzeichnung. Das Maturity Model definiert die Eigenschaften der verschiedenen Stufen des Aufzeichungsprogramms, die von minderwertiger bis zu transformativer IG reichen. Das Ziel von Unternehme ist es, die oberste Transformationsebene zu erreichen, auf der IG-Strategien in die gesamte Unternehmensinfrastruktur oder Geschäftsprozesse integriert werden, um Kosteneinsparungen, Kundenservice und Wettbewerbsvorteile zu fördern.

 

Fazit

 

Da IG eine festgelegte Anforderung von Verantwortung und Rechten hat, um die geeignete Funktion verschiedener Datenaspekte zu ermöglichen, bestimmt die Bereitstellung von Entscheidungsrechten das Eigentum an den Daten und wer das Recht hat, Entscheidungen darüber zu treffen. Um Daten effektiv nutzen zu können, enthält IG Richtlinien, Zwecke, Verfahren und Standards, die Unternehmen bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen.

 

Information Governance bringt Unternehmen erheblichen Nutzen und Wert, insbesondere wenn ihre Datenerfassung und -speicherung wächst und die behördliche Aufsicht zunimmt. Die Entwicklung und Umsetzung einer soliden IG-Strategie hilft Unternehmen, die Datenverfügbarkeit sicherzustellen, Kosten zu kontrollieren, Cyber-Risiken zu mindern und regulatorische Herausforderungen zu meistern. Beginnen Sie noch heute, bevor Ihr Unternehmen einen Sicherheitsverstoß erleidet, mit einem Gerichtsverfahren konfrontiert wird, eine Prüfung nicht besteht oder einen Reputationsschaden erleidet.

 

 

 

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