Wie behandelt man Probleme mit der robotischen Bibliothek (Auto Loader/Wechsler) und/oder Bandlaufwerk(en).

Wie behandelt man Probleme mit der robotischen Bibliothek (Auto Loader/Wechsler) und/oder Bandlaufwerk(en).

Artikel: 100035317
Zuletzt veröffentlicht: 2018-05-10
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Produkt(e): Backup Exec

Die Speichergeräte werden in Backup Exec nicht angezeigt. Es können auch andere Probleme sein, wie Bandlaufwerke oder Bandbibliotheken, welche offline sind, Speichergeräte, welche nicht gefunden, erkannt oder gefunden werden können.

Es kann gelegentlich sein, dass Hardware, welche offiziell getestet und von Veritas unterstützt wird, kann in der Benutzeroberfläche von Backup Exec nicht angezeigt werden oder wird als offline angezeigt ( in der Geräte, - oder Speicherregisterkarte). Es kann auch möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren oder wird spezifische Fehler im Auftragsprotokoll oder Windows Ereignisanzeige wiedergeben.

Lösung

Dieser Artikel führt Sie durch den Prozess der Problembehandlung mit Speichergeräten.

Führen Sie die folgenden Schritte in der gleichen Reihenfolge aus:

  1. Download von Backup Exec Support Tool
  2. Download von Backup Exec Hardware Kompatibilitätsliste:
    • Überprüfen Sie, ob das Gerät offiziell unterstützt wird
    • Stellen Sie sicher, dass der Abfrage-String mit der Hardwarekompatibilitätsliste übereinstimmt
    • Überprüfen Sie, ob die Verbindungsmethode des Geräts mit der Server unterstützt wird
  3. Überprüfen Sie die Rechte für das Backup Exec Dienstkonto
  4. Halten Sie an und deaktivieren Sie den Dienst Removal Storage (RSM) - (nur für Windows Server 2003/Windows XP)
  5. Schauen Sie im System Ereignisprotokoll nach Hardwarefehlern
  6. Überprüfen Sie ob das Betriebssystem das Gerät ordnungsgemäß erkennt
  7. Vergewissern Sie sich, dass die aktuellen Veritas Treiber für das Bandgerät installiert sind
  8. Vergewissern Sie sich, dass die aktuelle Firmware für das Gerät installiert ist
  9. Deinstallieren Sie Anwendungen von Drittanbietern, welche das Bandgerät steuern
  10. Wenn Sie ein Problem mit einem robotischen Wechsler lösen:
  11. Verwendung von ''Discover Tool'' um Probleme mit Hardwarefehlern oder Reservierungskonflikten zu behandeln
  12. Behandlung von SCSI Problemen:
  13. Finden Sie und deinstallieren Sie verwaiste Geräte
  14. Deaktivierung, Entfernung vom Gerät in Backup Exec
  15. Die letzten Schritte der Problembehandlung, bevor man die technische Unterstützung von Veritas kontaktiert.

 

Download von Backup Exec Support Tool

  Backup Exec Support Tool unterstützt Sie bei den folgenden Schritten zur Problembehandlung, welche in diesem Artikel beschrieben sind:

 

Laden Sie die Backup Exec Hardware Kompatibilitätsliste (HCL) um Geräte, Anfragestrings und Verbindungsmethoden zu überprüfen

  1. Laden Sie die Hardware Kompatibilitätsliste für Ihre Produktversion hier:
    Backup Exec Hardware Kompatibilitätsliste (HCL)
  2. Überprüfen Sie in der Hardware Kompatibilitätsliste, ob Ihr Gerät aufgeführt und von Veritas Backup Exec offiziell unterstützt wird.
    Einige Geräte, welche in der Hardware Kompatibilitätsliste nicht aufgelistet sind, werden trotzdem erkannt und können mit Backup Exec funktionieren. Diese Geräte wurden nicht getestet und werden offiziell mit Backup Exec nicht unterstützt.
  3. Überprüfen Sie in der Hardware Kompatibilitätsliste, ob der Anfragestring für das Gerät mit dem String aus der HCL übereinstimmt.
    Schauen Sie sich folgendes Artikel an:  Wie kann man überprüfen, ob die aktuell installierten Veritas Treiber den mit dem Server verbundenen robotischen Wechsler unterstützt werden , um eine detaillierte Beschreibung zu bekommen.
  4. Überprüfen Sie in der HCL, ob die verwendete Verbindungsmethode das Gerät mit dem Server zu verbinden (solche wie iSCSI, USB, SCSI, Fibre, SAS, IDE, oder SATA) unterstützt wird.

    Die Bandlaufwerke sollten nicht mit den RAID-Controllern verbunden werden, sofern sie nicht in dem folgenden Artikel aufgelistet werden:
    Support Richtlinie für Host Bus Adapters, welche RAID unterstützen

    Viele Geräte unterstützen mehrere Verbindungsmethoden. Diese Geräte werden in der HCL mehrmals aufgelistet.

    Einige Verbindungsmethoden können auf einem bestimmten Gerät funktionieren, aber in der HCL nicht aufgelistet sein. Wenn eine Methode nicht aufgelistet wird, dann wird es offiziell nicht unterstützt.

 

Überprüfen sie die Adminostratorrechte für das Dienstkonto von Backup Exec

Sie können Backup Exec Support Tool für diese Prozedur verwenden.

  1. Stellen Sie fest, ob das Dienstkonto von Backup Exec, ein Domänenadministratorkonto oder ein integriertes Administratorkonto ist.
    Für Backup Exec 2012: Klicken Sie auf die Taste Backup Exec > Konfigurationen und Einstellungen - Backup Exec Dienste
    Für Backup Exec 2010: Im Backup Exec Tools Menü, klicken Sie auf Backup Exec Dienste > Services-Anmeldeinformationen
  2. Überprüfen Sie, ob die Rechte in dem Artikel Über Backup Exec Dienstkonto mit den Angaben vom Schritt 1 übereinstimmen. 

 

Halten Sie an und deaktivieren Sie den Dienst Removal Storage (RSM) - nur für Windows Server 2003/Windows XP

Sie können Backup Exec Support Tool für diese Prozedur verwenden.

  1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Verwaltungstools, und doppelklicken Sie auf ''Dienste''.
  2. Klicken Sie auf ''Removal Storage Dienst'', und dann auf ''Anhalten'' und ''Deaktivieren''.
    Wenn der Dienst ''Removal Storage'' einen Fehler wiedergibt, ignorieren Sie es; es sollte nach dem anschließenden Neustart des Servers nicht wieder vorkommen. Es ist notwendig den Server neu zu starten.

 

Schauen Sie im System Ereignisprotokoll nach Hardwarefehlern

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Mein Computer > Verwalten.
  2. Erweitern Sie Computerverwaltung > System Tools > Ereignisanzeige, und klicken Sie dann auf System. (In einigen Windows Versionen: Computerverwaltung > System Tools > Ereignisanzeige > Windows Protokolle > System.)
  3. Schauen Sie nach den Hardwarefehlern wie Ereignis ID 5/7/9/11/15.
    Schauen Sie sich den Artikel Was bedeutet Ereignis ID 5/7/9/11/15... an, um die Gründe und Lösungen für diese Fehlermeldungen zu bekommen.

 

Vergewissern Sie sich, dass das Betriebssystem das Gerät ordnungsgemäß erkennt

Wiederholen Sie diesen Vorgang, wenn Backup Exec nicht mehr  die Möglichkeit hat externe Bandhardware zu verwalten.
Veritas empfiehlt die Bandhardware in eine Ersatz-Stromversorgung mit Überspannungsschutz einzustecken.
Zusätzliche Möglichkeiten zum Anschalten können möglicherweise benötigt sein, wenn die Bandhardware mit Storage Area Network (SAN) verbunden ist. Sie werden unter Umständen, den SAN Switch aus- und wieder einschalten müssen, damit das Bandgerät erkannt wird.
Schauen Sie sich Wie kann man feststellen ob das Betriebssystem das Gerät ordnungsgemäß erkennt für eine detallierte Beschreibung an.

 

Vergewissern Sie sich, dass die aktuellen Veritas Gerätetreiber für das Bandgerät installiert sind

Verwenden Sie für die optimale Leistung ausschließlich Veritas Treiber für Ihre Bandlaufwerke.

Veritas führt keine Leistung- oder Kompatibilitätstests mit den Treibern von Original Herstellern (OEM) drivers, außer wenn Sie in der Backup Exec Hardware Kompatibilitätsliste (HCL) aufgelistet sind.

  1. Wenn Sie LiveUpdate regelmäßig ausführen oder den aktuellen Service Pack oder Hotfix für Backup Exec installiert haben, dann sollte Ihr Backup Exec über die aktuellen Veritas Treiber für das Bandgerät verfügen.
    Wenn nicht, klicken Sie auf Backup Exec Bandgerät-Treiber > Treiber, um eine Liste mit Gerätetreibern, welche zum Download bereitstehen, zu bekommen.
  2. Verwenden Sie ''Tapeinst.exe'', um einen Treiber für ein Bandgerät zu installieren. Tapeinst.exe befindet sich auf der Veritas Backup Exec Installations-CD und wird auf die Festplatte während der Installation kopiert. Der Standardspeicherort ist:  \Programmdateien\veritas\Backup Exec.
    Schauen Sie sich folgenden Artikel an:  Verwendung von Tapeinst.exe um Treiber für Bandgeräte zu installieren oder deinstallieren, um weitere Informationen zu bekommen.
  3. Öffnen Sie den Gerätemanager um zu überprüfen, ob Veritas Treiber für das Bandgerät installiert wurden:
    Für Windows 2008: klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer > Verwalten, erweitern Sie Servermanager > Diagnose, wählen Sie dann ''Gerätemanager'' aus.
    Für Windows 2003: klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Mein Computer > Manager, erweitern Sie Computerverwaltung und wählen Sie dann ''Gerätemanager'' aus.
  4. Im Gerätemanager, finden Sie den Bandtreiber, klicken Sie mit der rechten Taste darauf und öffnen Sie die Eigenschaften.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte ''Treiber'' und überprüfen Sie ob der Hersteller vom Treiber ''Veritas'' ist.

Hinweis: Die Installation von Veritas-Bandgerätetreibern ist nicht erforderlich, wenn Backup Exec unter Windows Server 2012 und höher ausgeführt wird.

In der Backup Exec 2014-Hardwarekompatibilitätsliste sind keine Bandgeräte aufgeführt, für die Kernel-Modus-Treiber erforderlich sind. Wenn ältere oder nicht unterstützte Bandgeräte verwendet werden, testen Sie die Geräte vor der Verwendung von Windows Server 2012 oder höher, um die Funktionalität zu ermitteln, falls Kernel-Modus-Treiber erforderlich sind.

Veritas-Benutzermodustreiber können jetzt auf alle unterstützten Bandgeräte zugreifen. Benutzermodustreiber haben auf die meisten Bandgeräte für mehrere frühere Versionen von Backup Exec zugegriffen. Benutzermodustreiber sind im Windows-Geräte-Manager nicht sichtbar. Wenn keine Kernelmodustreiber installiert sind, zeigt der Windows-Geräte-Manager das Bandlaufwerk möglicherweise mit einem gelben Ausrufezeichen an. Diese Anzeige ist akzeptabel und verhindert nicht die Verwendung des Geräts mit Backup Exec und den Benutzermodustreibern. Kernel-Mode-Treiber von Microsoft oder vom Hersteller der Bandhardware sind im Allgemeinen für die Installation akzeptabel. Backup Exec wird weiterhin über die Benutzermodustreiber auf die Bandgeräte zugreifen.

 

Vergewissern Sie sich, dass die aktuelle Firmware für das Bandgerät, robotischen Wechsler und Host Bus Adapter (HBA: SCSI, SAS, Fibre Channel Controller, usw.) installiert ist

Stellen Sie fest, ob die aktuellen Gerätetreiber für HBA installiert sind.
Kontaktieren Sie den Hardwarehersteller um die aktuelle Firmware für das Bandgerät oder robotischen Wechsler und aktuelle Firmware für Gerätetreiber für HBA zu bekommen.

 

Deinstallieren Sie Anwendungen von Drittanbietern, welche das Bandgerät mitsteuern

Backup Exec wird mit dem Bandgerät möglicherweise nicht ordnungsgemäß kommunizieren, wenn eine zusätzliche Sicherungssoftware von einem anderen Anbieter installiert ist, auch wenn die Dienste dieser Anwendung deaktiviert sind.
Installieren Sie keine Band-Diagnosetools, während Backup Exec Dienste ausgeführt werden.
Entfernen sie Band-Diagnosetools, nachdem die Diagnosetests ausgeführt wurden.

  1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme hinzufügen/entfernen (oder Programme und Features)
  2. Wählen Sie die Sicherungsanwendung oder Tool vom Drittanbieter und klicken Sie auf ''Deinstallieren''.
  3. Führen Sie diesen Vorgang für alle Sicherungsanwendungen oder Tools von Drittanbietern.

 

Wenn Sie ein Problem mit einer robotischen Bibliothek behandeln

Wenn Sie mehrere Bandlaufwerke in der robotischen Bibliothek verwenden, dann werden Sie möglicherweise die Lizenz für ''Library Expansion Option'' (LEO) benötigen.

  • Backup Exec 2010 und neuere Versionen beinhalten Support für einzelne Bandlaufwerke für jede robotische Bibliothek und unterstützen mehrere eingeständige Bandlaufwerke.
  • Backup Exec 12.5 und ältere Versionen beinhalten Support für einzelne Bandlaufwerke und zwar für die erste robotische Bibliothek und unterstützen mehrere eigenständige Bandlaufwerke.

Schauen Sie sich den Artikel Library Expansion Option (LEO) an, um mehr Informationen darüber zu bekommen.

 

Stellen Sie fest, dass die standardmäßigen Microsoft Treiber für den Medienwechsler (nur für robotische Bibliotheken) installiert sind

  1. Öffnen Sie den Gerätemanager folgendermaßen aus:
    Für Windows 2008: klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer > Verwalten, erweitern Sie Server-Manager > Diagnose und dann wählen Sie ''Gerätemanager'' aus.
    Für Windows 2003: klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Mein Computer > Manager, erweitern Sie ''Computerverwaltung'', wählen Sie dann ''Gerätemanager'' aus.
  2. Erweitern Sie ''Medienwechsler'', und vergewissern Sie sich, dass ''Unbekannter Medienwechsler'' ausgewählt ist.
    Ein unbekannter Medienwechsler bedeutet dass, standardmäßige Microsoft Treiber installiert sind.
  3. Wenn OEM Treiber installiert sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OEM Treiber > Eigenschaften > Treiber aktualisieren.
    Bei einer Aktualisierung von einem Treiber, wird ein Microsoft Treiber installiert; dabei wird ein unbekannter Medienwechsler angezeigt.

 

Aktivieren Sie den Support für die robotische Bibliothek (nur für robotische Bibliotheken. Wenn Backup Exec 2012 oder neuere Version ausgeführt wird, dann kann dieser Schritt auch übersprungen werden)

Die Aktivierung der Option ''Support für robotische Bibliothek'' beinhaltet Support für Auto Loaders, Bandbibliotheken, robotische Bibliotheken und Bibliothekspeichersysteme.

Sie können den folgenden Artikel Backup Exec Support Tool für diesen Vorgang verwenden.

  1. Klicken Sie bitte in der Backup Exec Konsole auf Tools > Optionen und Lizenzschlüssel auf diesem Medienserver installieren.
  2. Klicken Sie auf ''Weiter'' und dann sehen Sie die Liste mit den Backup Exec Optionen.
    Führen Sie einen der folgenden Schritten aus:
    - In der Option ''Support für robotische Bibliothek aktivieren'' haben Sie die Möglichkeit, das Kontrollfeld zu aktivieren, um die Option ''Support für die robotische Bibliothek zu installieren
    oder
    - das Kontrollfeld deaktivieren um die Option ''Support für die robotische Bibliothek zu deinstallieren.
     
  3. Setzen Sie die Installation fort.
    Backup Exec Medienserver wird eventuell einen Neustart benötigen.

 

Verwendung von ''Discover Tool'', um Probleme mit Hardwarefehlern oder Reservierungskonflikten zu behandeln

Discover Tool gibt detaillierte Beschreibungen über Sicherungsgeräte, welche mit dem Server verbunden sind.

  1. Halten Sie die Backup Exec Dienste an.
  2. Öffnen Sie das Backup Exec Installationsverzeichnis. Der standardmäßige Speicherort lautet C:\Programmdateien\veritas\Backup Exec.
  3. Um das Tool auszuführen, erstellen Sie in der Befehlsaufforderung eine Textausgabe und führen Sie folgenden Befehl aus:
    Discover.exe > C:\discover.txt
  4. Schauen Sie sich folgenden Artikel an:  Überblick und Erkennung von Hardware Konfiguration mithilfe von Discover.exe , um weitere Informationen, wie man in Discover.exe eine Textausgabe erkennt, zu bekommen.

 

Die Problembehandlung von SCSI Problemen mithilfe von Tracer.exe
 

Stellen sie fest, ob SCSI Wechsler Dienst ausgeführt wird

Sie können Backup Exec Support Tool für diesen Vorgang verwenden.

  1. Klicken Sie auf ''Start'', und geben Sie in die Suchzeile ''msinfo32'' ein und klicken Sie anschließend auf ''Enter''.
  2. Im Dialogfeld ''Systeminformation'', erweitern Sie ''Softwareumgebung'' und klicken Sie dann auf ''Systemtreiber''.
  3. Scrollen Sie nach unten und finden Sie den Dienst ''SCSI Changer'' und vergewissern Sie sich, dass der ''Status=wird ausgeführt'' lautet.

 

Verwenden Sie ''Tracer.exe'' um ''SCSI Trace'' während des Neustarts der Backup Exec Dienste auszuführen

  1. Halten Sie Backup Exec Dienste an.
  2. Öffnen Sie X:\Programmdateien\veritas\Backup Exec und führen Sie dann ''Tracer.exe'' aus. (X: ist das Laufwerk, wo Backup Exec installiert ist)
  3. Während der Tracer die SCSI Information sammelt, starten Sie die Backup Exec Dienste mithilfe von Servicesmgr.exe unter X:\Programmdateien\veritas\Backup Exec, an.
  4. Nachdem die Dienste sich neugestartet haben, schauen Sie im Tracer Protokoll nach Hardwarefehlern und Reservierungskonflikten.
    Schauen Sie sich folgenden Artikel an:  Verwendung vom SCSI Trace Dienstprogramm um Probleme mit Hardwarefehlern zu behandeln um weitere Informationen, wie Tracer Protokolle gelesen werden, zu bekommen.

 

Finden Sie und deinstallieren Sie alle verwaiste Geräte

Die verwaisten Geräte können im Gerätemanager vorhanden sein, nachdem Sie die Hardware ersetzt haben oder Aktualisierungen mit Firmware oder Treibern durchgeführt haben.

Schauen Sie sich folgenden Artikel an Wie kann man alte Bandtreiber aus Windows entfernen,  um einige Screenshots zu diesem Vorgang zu sehen.

  1. Öffnen Sie den Gerätemanager folgendermaßen über die Befehlsaufforderung:
    C:\cd WINDOWS
    C:\WINDOWS>cd system32
    C:\WINDOWS\system32>devmgmt.msc
    C:\WINDOWS\system32>

    Der Gerätemanager muss über die Befehlsaufforderung geöffnet werden.
     
  2. Im ''Gerätemanager'', im Menü ''Ansicht'', wählen Sie ''versteckte Geräte anzeigen''.
    Diese Auswahl zeigt alle Gerätetreiber einschließlich Treiber, welche momentan auf dem Computer laufen, aber nicht installiert sind.
  3. Erweitern Sie folgende Geräte und bei Elementen, welche fett markiert sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste > deinstallieren:
    - Medienwechsler
    - Bandlaufwerke
    - SCSI Karten
    Die Geräte, welche nicht fett markiert sind, bezeichnen Geräte, die nicht geladen sind und deinstalliert werden können.
    Warnung: Entfernung von Geräten und Treibern, welche vom System immer noch benötigt werden, kann dazu führen, dass das System instabil wird und ein Neustart wird eventuell nicht mehr möglich sein.

 

Deaktivierung, Entfernung und erneute Aktivierung vom Gerät in Backup Exec

  1. Öffnen Sie in der Backup Exec Konsole die Registerkarte ''Geräte/Speicher''.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät und wählen Sie dann ''Deaktivieren'' aus. (Für Backup Exec 2010 und älter, wählen Sie ''Aktivieren'' um die Markierung zu entfernen; wenn das Kontrollfeld deaktiviert ist, dann ist auch das Gerät deaktiviert).
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät und wählen Sie ''Löschen'' aus.
    Es kann eine Aufforderung die Sicherungsaufträge auf andere Geräte oder Geräte-Pools erscheinen (für Backup Exec 2012, erscheint es als Aufträge neu zuweisen).
    Notieren Sie, welche Aufträge betroffen sind und stellen Sie die Aufträge auf das ursprüngliche Gerät zurück, sobald das Problem mit dem Gerät gelöst wird.
  4. Halten Sie die Backup Exec Dienste an.
  5. Öffnen Sie X:\Programmdateien\veritas\Backup Exec, und führen Sie anschließend ''Tapeinst.exe'' aus. (X: ist das Laufwerk, wo Backup Exec installiert ist)
  6. Im Dialogfeld Installierte Veritas Gerätetreiber , wählen Sie folgende Optionen aus:
    - Verwenden Sie Veritas Bandtreiber für alle unterstützten Bandgeräte
    - Löschen Sie die Einträge für Bandgeräte, die nicht verfügbar sind, entfernt oder ausgeschaltet wurden
    - Verwenden Sie Plug-and-Play Treiber für Windows 2000 und später
  7. Starten Sie Backup Exec Dienste neu.

 

Die letzten Schritte der Problembehandlung, bevor man die technische Unterstützung von Veritas kontaktiert.

  • Schauen Sie sich die Dokumentation vom Hersteller des Geräts an, um sich zu vergewissern, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert.
  • Kontaktieren Sie die technische Unterstützung des Geräteherstellers.
  • Wenn die technische Unterstützung des Geräteherstellers bestätigt, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert, aber Sie immer noch Probleme damit haben, kontaktieren Sie die  technische Unterstützung von Veritas .

 

 

 

 

Verweise

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